Die britische Labour Abgeordnete im Europäischen Parlament Mary Honeyball ist Unterstützerin unserer Kampagne für freien Internethandel. In einem Beitrag für das politische Weblog LabourList schreibt sie über die Übergabe der Unterschriften im Europäischen Parlament, anlässlich derer Sie eine Rede gehalten hatte.
In ihrem Blog Post nennt Honeyball drei Argumente, warum die EU-Politik die aktuelle Handelsgesetzgebung ändern sollte und warum sie unsere Kampagne unterstützt.
Zunächst argumentiert Honeyball, dass das Internet Verbrauchern die Chance eröffnet, Waren zu fairen Preisen zu erstehen. Das sei besonders in der aktuellen Wirtschaftskrise von besonderer Bedeutung. Dabei betont sie, dass es bei der Kampagne nicht um Unternehmen geht, die versuchen ihre Luxusmarken zu schützen. Vielmehr geht es darum, dass Kunden derzeit gehindert werden, beim Einkauf alltäglicher Produkte zu sparen.
Sie schreibt:
“Hohe Preise schaden jedem von uns. Es geht nicht um teure Handtaschen und Luxusprodukte – es geht um alltägliche Dinge, die Millionen von Verbrauchern in ganz Europa einkaufen. Es geht um Neuware, nicht nur um gebrauchte Artikel – um Eltern, die Sportbekleidung, Schuhe, Schultaschen und andere Sachen für ihre Kinder kaufen, und um Menschen, die Fahrradhelme, Skiausrüstung, MP3-Spieler, Computer und Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen beschaffen.”
Das zweite Argument von Honeyball, die EU Handelsgesetze zu ändern, liegt auf der Hand: Sie sind längst von der Realität überholt. Die aktuellen Regeln wurden vor 10 Jahren etabliert. Damals war die Idee, Waren auf globalen Online-Marktplätzen zu handeln, allenfalls eine Randerscheinung im Internet.
Honeyball stellt fest, dass das Internet den Einfluss der Verbrauche in einer Weise stärkt, wie es vor ein paar Jahren nicht vorhersehbar war. Die vorgelegte beispiellose Petition sollte die Kommission wachrütteln, die grundlegende Überarbeitung der Regeln erneut auf den Prüfstand zu stellen.
Das dritte und ebenso wichtige Argument lautet, dass die Beseitigung von Restriktionen im Internethandel gut für die gesamte Wirtschaft ist. Viele Unternehmen, die ihr Geld mit dem Verkauf von Waren im Internet verdienen, sind kleine und mittlere Betriebe und eine Hauptstütze der Ökonomie der meisten europäischen Staaten.
Um noch einen Aspekt zu nennen: Gute Voraussetzungen für kleine Internethandelsunternehmen, erlaubt es Menschen, erfolgreich ein kleines Geschäft von zu Hause zu betreiben und gleichzeitig die Flexibilität zu haben, mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen.
Mary Honeyball schließt mit einem Apell an alle Konsumenten in Europa:
“So wie die Dinge derzeit geregelt sind, machen sie jeden von uns ärmer. Sie schaden den Konsumenten. Sie kosten Jobs und beschädigen Unternehmen […] Die Hersteller und traditionellen Händler werden die Kommission intensive bearbeiten, um sich vor fairem Wettbewerb mit Internetunternehmen zu schützen. Wer fairen Wettbewerb möchte, muss dem etwas entgegen setzen.”
Die gesamte Rede von Honeyball im EU Parlament findet sich auf ihrer Youtube Seite. Ihren Beitrag für LabourList können Sie hier nachgelesen.










